Handwerk

In Deutschland ist das Handwerk das Kernstück der Wirtschaft. Dabei trägt das Handwerk als Wirtschaftsmotor, als Arbeitgeber und als Ausbilder zur Entwicklung der Gesellschaft und zur Absicherung des Wohlstandes in Deutschland bei. Das Angebot an Waren sowie Dienstleistungen ist qualitativ hochwertig und sehr breit aufgestellt. Dort werden Bauteile gefertigt, Anlagen und Objekte für unterschiedliche Nutzungszwecke montiert und gewartet, Gegenstände und Geräte repariert sowie nach Kundenwunsch handwerkliche Konstruktionen geplant, angefertigt und vor Ort umgesetzt, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Das Handwerk erfüllt seinen Kunden mit viel Flexibilität auch deren individuellen Wünsche.

Ein Gewerbe gehört dann zum Handwerk, wenn ein solches handwerksmäßig betrieben wird und in den Anlagen der Handwerksordnung aufgeführt ist. Hier wird dann zwischen zulassungsfreien Handwerken, zulassungspflichtigen Handwerken sowie handwerksähnlichen Gewerben unterschieden.

Vom Gesetzgeber aus gibt es in Deutschland keine exakte Definition. Ebenfalls wurde auch vom Gesetzgeber aus eine bestimmte Betriebsgröße für das Handwerk nicht festgelegt, wie dies zum Beispiel in anderen europäischen Ländern der Fall ist. Dadurch kann sich das Handwerk sehr flexibel an die technische und wirtschaftliche Entwicklung und Veränderung gut anpassen.

In Deutschland ist das Handwerk ein sehr bedeutender Wirtschaftsfaktor. Somit ist das Handwerk nicht nur einer der wichtigsten Partner bei der täglichen Daseinsvorsorge. Ebenso ist das Handwerk ein wichtiger Akteur für die Industrie als dessen Zulieferer und ebenfalls ein immer mehr bedeutender Exporteur.

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