Die Geschichte des Badezimmers

Ein oder mehrere Badezimmer mit komfortabler Ausstattung sind heute Standard und wie viele andere Manchen verbringen auch Sie täglich sicher viel Zeit im Bad. Sei es zur persönlichen Hygiene oder Schönheitspflege. Immer mehr wird das Badezimmer zum eigenen Wellnesstempel, aber das war nicht immer so. Über die Jahrhunderte hinweg, hatte das Bad und schließlich Badezimmer ganz unterschiedliche Formen und Funktionen.

Die Ursprünge des Badezimmers

Die Geschichte des Badezimmers reicht viel weiter zurück, als Sie wahrscheinlich vermuten. Tatsächlich gibt es erste Hinweise auf gemeinschaftliche Badezimmer bei einer antiken Zivilisation schon rund 3000 v.Chr. und zwar auf dem Gebiet des heutigen Pakistan. Allerdings dienten sie nicht vorrangig der persönlichen Hygiene sondern der spirituellen und religiösen Reinigung. Solche Bäder gab es auch in vielen anderen antiken Zivilisationen Europas, Asiens und Amerikas. Sie waren festere Bestandteil der Siedlungen, wurden aber oft etwas abgelegen von den Wohnhäusern erreicht, um schlechte Energien oder Geister von den Wohnstätten fernzuhalten.

Bäder im Antiken Rom und Griechenland

Sowohl die antiken Römer als auch die Griechen erkannten den Lifestyle-Wert des Badens. Dabei waren nicht alle Bäder die typischen riesigen Pools, an die man bei römischen Badeanstalten denkt. So wurde die erste erhaltenen Badewanne in den Ruinen eines Palast von Knossos auf Kreta entdeckt. Sie stammt bereits aus dem Jahr 1700 v. Chr. und ähnelt in Form und Funktion unseren heutigen Modellen.

Baden im Mittelalter

Betrachtet man die die Geschichte des Badezimmers, entwickelt sie sich weg von dem rituellen Themen der Antike, hin zu einfacheren hygienischen Funktionen. Mittelalterliche Städten unterhielten Badehäuser, in denen die Bürger sich gegen Bezahlung reinigen konnten. Allerdings gab es auch viele Familien, in denen ein einfacherer Holzschober als Bad diente. Immerhin fällt die Entwicklung und Herstellung von Seifen auch in dieses Zeitalter und verdeutlicht den Hygieneaspekt.

Die Verbreitung privater Badezimmer

Die Geschichte des Badezimmers als privater Raum findet erstmals in der Periode vom 16. bis 18. Jahrhunderts statt. Die Nutzung öffentlicher Bäder nahm ab, während zunehmend private Badebereiche eingerichtet wurden. In diesen Zeitraum fallen auch die Entwicklung der modernen Toilette und Dusche. Wer es sich leisten konnte, richtige sich im eigenen Haus aufwendige Badbereiche ein, die nicht selten Teil des Schlafzimmers wahren.

Das moderne Badezimmer

Aus Angst vor Krankheiten rückte die persönliche Hygiene im 19. Jahrhundert vermehrt in den Vordergrund und damit auch die Einrichtung funktioneller Badezimmer. Durch die technischen Fortschritte gelang es ebenfalls warmes Wasser in Privathaushalten zur Verfügung zu stellen. Als immer mehr Häuser an Warmwasser angeschlossen wurden und Gasheizungen weitgehend verfügbar waren, begann die Mittelschicht, das Baden im Haus zu erleben. Es folgten die ärmeren Klassen im Laufe des 20 Jahrhunderts. Doch damit endet die Geschichte des Badezimmer noch nicht, denn dieser Raum entwickelt sich zunehmend weiter. Bei den heutigen Badezimmern die beispielsweise in einer Badausstellung München besichtigt werden können geht es immer mehr auch darum, stilvolles Aussehen mit Funktionalität zu verbinden. Das Badezimmer wurde zu einem Ort, an dem Sie sich auf einen hektischen Wochentag morgens vorbereiten, aber gleichzeitig am >Abend entspannen und abschalten. Man darf auf die weiter Entwicklung gespannt sein.

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