Möglichkeiten für lokale Händler und Gastronomen in Zeiten von Corona

Die Corona-Pandemie macht es vielen Gastronomen und Einzelhändeln nicht leicht: Die Schließungen aufgrund der Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bereiten vielen Einzelhändlern und Gastronomen Kopfschmerzen. Die Gründe hierfür muss ich wohl nicht noch einmal explizit erläutern. Umso interessanter ist die Frage, wie man trotzdem einigermaßen unbeschadet durch diese schwierige und komplizierte Zeit kommt.

Für Gastronomen gibt es selbstverständlich die Möglichkeit Essen zum Mitnehmen oder zur Abholung anzubieten. Dasselbe gilt für Einzelhändler, die ihre Ware, je nach den Regeln in der eigenen Region, zur Abholung anbieten oder Termin-Shopping ermöglichen. Dies wird bereits von einigen Gastronomen/Händlern angewendet. Insbesondere die treuen Stammkunden sind bereit ihr Lieblingsrestaurant/Händler in dieser existenzbedrohenden Krise finanziell zu unterstützen. Wichtig ist dabei, dass man versucht den Kontakt zu den Gästen über Social-Media aufrecht zu erhalten. Ein informativer und ansprechender Internet-Auftritt bzw. ein gelungener Auftritt in den sozialen Medien ist in heutzutage eigentlich schon ein absolutes Muss für ein Unternehmen (auch abgesehen von Corona). Insbesondere in der aktuellen Zeit ist es die einzige Option für Gastronomen/Händler überhaupt Kontakt zu seinen Gästen/Kunden zu halten.

Die Terminbuchung stellt viele Händler vor eine enorme Herausforderung. Bei kleine Händler kann ein vernünftiger Social-Media-Auftritt aber genau dafür der Weg sein.

Die Lieferung ist erfordert jede Menge Improvisationstalent, wenn man es selbst im Betreib organisieren muss. Ansonsten gibt es auch die Möglichkeit die Lieferung an externe Anbieter auszulagern. Allerdings haben diese Dienstleister zurzeit Hochkonjunktur, sodass die Preise dementsprechend happig sind. In der Regel ist es aber immer noch lohnenswerter, als den Betreib komplett einzustellen. Viele Kunden sind bereit auch etwas mehr Trinkgeld zu geben, wenn sie zufrieden sind (oder in der Vergangenheit bereits gute Erfahrungen gemacht haben). Ihnen liegt nämlich auch etwas daran, dass die Gastronomie am Leben bleibt. Des weiteren ist es perspektivisch sehr sinnvoll einen Betreib im Außenbereich vorzubereiten, wenn man dies vorher nicht gemacht hat. Es ist bereit vollkommen klar, dass die Gastronomie wenn dann zuerst nur im Außenbereich öffnen darf, da das Infektionsrisiko an der frischen Luft wesentlich geringer ist, als in geschlossenen Räumen. Hat man keinen eigenen Biergarten, ist es ratsam abzuklären, ob man zum Beispiel einige Tischen auf einem breiteren Bürgersteig stellen darf, um wieder öffnen zu können. Die meisten Behörden werden dabei hoffentlich kooperativ sein, da sie die Situation vieler Gastronomen kennen.